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Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit

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Bibliografische Daten

fullscreen: Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit

Monografie

Persistenter Identifier:
06194298
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128095406
Titel:
Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit
Signatur:
Amb. 8. 1372
Autor:
Priem, Johann Paul
Bearbeiter / Herausgeber:
Reicke, Emil
Erscheinungsort:
Nürnberg
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert
Erscheinungsjahr:
1895
Umfang:
936 S.
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Anmerkung:
Aus: General-Anzeiger und Korrespondent von und für Deutschland, Beil. in Forts., 117 Bogen
In Fraktur

Kapitel

Titel:
[Text]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit
  • Einband
  • Titelseite
  • [Text]
  • Einband
  • Farbinformation

Volltext

ren Mittelalter heißt, nicht sehr viel älter sein, wenn man ihn auch 
mit Recht als das älteste Baudenkmal der Stadt bezeichnen darf. Und 
wenn es auch heute noch Gelehrte gibt, die ihn als römisches Bauwerk 
in Anspruch nehmen und ihre Beweisführung mit dem Gedanken zu 
stützen suchen, die Römer könnten einen strategisch so bevorzugten Platz, 
wie ihn der Burgberg bietet, unmöglich außer Acht gelassen haben, so 
müssen wir dem gegenüber erklären, daß solche Argumente, mit denen 
man alles beweisen könnte, so lange nicht in Frage kommen, als bis 
sie entweder durch schriftliche historische Zeugnisse oder irgend welche 
Funde, Inschriften, Gräber oder dergleichen mehr, die zweifellos römi⸗ 
scher Zeit entstammen, belegt sind. Darauf jedoch dürfte wohl kaum 
mehr zu rechnen sein. 
Es ist klar, daß die Sage von der Entstehung Nürnbergs durch 
einen Nero, die wir oben mitgeteilt haben, aus der freilich nur ent— 
fernten Ähnlichkeit der Namen entstanden ist. Der Ursprung des 
Namens Nürnberg ist dunkel, auch heute noch.) Um so mehr war 
die Veranlassung da, sich in zahlreichen mehr oder minder scharfsinnigen, 
oft aber auch recht einfältigen Vermutungen über seine Herkunft zu 
ergehen. Schon ältere Chronisten spotten darüber, daß man den Namen 
auf „Nur ein Berg“s*) oder „Nahrungsberg“ oder auch „Neuromberg“ 
hat deuten wollen. Auch für die Ableitung von Norix oder Noricus 
Norleyn, dem Sohne des Herkules, deren wir schon oben im Vorüber— 
gehen gedachten, haben wir heute nur ein Lächeln. Nicht ganz so 
unglaublich klingt es, wenn ältere Historiker und Chronisten noch bis 
in unser Jahrhundert hinein die Entstehung Nürnbergs mit den alten 
Völkerschaften der Narisker (oder Narister) und Noriker zusammen⸗ 
bringen. Die Narisker, **) eine von dem römischen Geschichtsschreiber 
Tacitus erwähnte deutsche Völkerschaft sollen in dem späteren Nordgau 
etwa zwischen Donau, Rednitz und dem Böhmerwalde bis zum Main 
und Fichtelgebirge hin gewohnt und ihm auch seinen Namen gegeben 
haben. Mit den Nariskern und dem Nordgau soll dann wieder der 
Name Nürnberg zusammenhängen. Von den Norikern, den Bewohnern 
des alten Noricum, etwa des hentigen Steiermark, hat man früher 
2) Die Schreibweise des Namens schwankt nach den ältesten Urkunden zwischen 
Nourenberg, Nuorimpere, Ninrenberg, Nurinberch, Nurembere, Nurenberch, 
Norenberg u. s. w. 
29 Davon erzählt ber alte Chronist Meisterlin: „Etzlich sprechent, Nurenberg 
sei genant als nur ein berg, sam Igleich wie] nicht darumb berg seient; das mag 
sein, wiewol gar in der nehe berg seind, und Nurenberg hat kein berg sonder ein 
kleinen bichel, dorauf der gemelt turn stet. Das ist der ersten matnung 
c) Oder Narister. UÜbrigens nennt 9 Ptolemäus Varister, womit, wenn er 
Recht hätte, die angeführte Ableitung von selbst wegfiele. 
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