Full text: Gottlieb's Gedichte in Nürnberger Mundart

AA 
Das Mifverfändnifi 
N Schreiner höi, a broaver Mob, 
_ Der Haut an SJunga g’hat, 
Doch fu von bäiß’n Ränkn vul 
Woar kahner in.der Stadt.‘ 
Doch g’ärbet haut ev wii a Feind, 
‚ Und haut gleih alles Fönnt — 
Und alles wos er ohpadt haut, 
Hlbigt ner fu von der Händ. 
Korzum, zo All’n Haut er taugt, 
Und alle3 haut er trieh’n, 
Des Bouch von Mafter haut er g’föiert 
Und feini Conta g’fOHrieb’n. 
Drum haut fei- Mafter ober ah 
Soar oft a n’Aug’ zoudrück, N 
Wenn der Haut grod. a Stücla g’madcht, 
Dis daß ib nit haut a’fchidt. 
Der Mafter if-röcht fleißi g’wößt, 
Haut-g’ärbert fpöth und fröih, 
Su braucht er ah Fan S’felln- nit, 
Sie mach’n g’noug alzwöl. 
Ban Effn iß in Jung’ fei Plog 
Dan Mafter feiner Seit’n, wi 
3a wubhl, und on der vecht’n goar, 
Er fohna halt gout. leit’n.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.