Volltext: Georg Buchner's Nachlaß

Und wo die Erde bringt hervor 
Den reichiten, JHönften Blumenflor 
Wie Neffeln, Dijteln, Thymian 
Botak’n, Zweifhger, — Baldrian. 
Au and're Blumen dort gedeih'n 
Des Jünglings Herz ganz zu erfreu'n, 
Und hHolde Damen, die entzünden, 
Die fann man dort’n dußendweis in allen Arten finden. 
Sal Untertumbagh ift ein Cden 
Ss zu befuchen rat’ ih Jeden. 
Yüngit war dafelbft ein großes Feft, 
Belucht von mehr als taufend Gäft’. 
2 VieHausfteNung, fie war bdorten 
D’rum fonımen fie aus allen Orten. 
Die größten Ochfen Fonnt’ man feh'n 
Dies muß ein jeder eingefteh'n, 
Der Markt war herrlich dekoriert, 
Mit Ynjchrift jedes Haus geziert. 
Un StadithHor Las man f{tolz: „Hurrah 
Die andern Freunde find {Hon da.” 
Aın Rinderftall ftand angefdhrieben : 
„Willkommen, weil nicht ausgeblieben!” 
an Kälberftall fand man die Worte: 
„Gegrüßt feid mir an diefent Orte!” 
„Mein Vater {tand auf NuhHneshöh’ 
„Sch bin der Sohn und fchreie: „Mäh.‘ 
nn? 
nen, 
a — 
Und bei den Sudeln konnt man Lefen: 
„Dich, teurer Kunftfreund, edler Mücen 
Did zu begrüßen Heifcht die Pflicht, 
„X Sau verläßt die and’'re nicht.“ 
Die fhönfte Schrift ftand bei den Rofjen 
Sie hieß: „Geliebte Mitgenoffen! 
„Seid ftolz, wie wir; feid fromm und edel 
A Alnd will aar einer IOmeicheln Euch, nau hauf’n af’n Schädel!” 
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