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Die Bergfestung Rothenberg

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Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die Bergfestung Rothenberg

Monografie

Persistenter Identifier:
06855272
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128095623
Titel:
Die Bergfestung Rothenberg
Signatur:
Amb. 8. 1560
Autor:
Knapp, Friedrich
Erscheinungsort:
Nürnberg
Herausgeber:
Stich
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert
Erscheinungsjahr:
1898
Umfang:
96 S.
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Anmerkung:
In Fraktur

Kapitel

Titel:
Rothenberger Festungs-Idyll 1838.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert

Kapitel

Titel:
Rothenberg aufgelassen.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Bergfestung Rothenberg
  • Einband
  • Illustration: Kurpfalzbayerisches Wappen über dem Chore der Festung.
  • Illustration: Der Rothenberg in seiner jetzigen Gestalt. 1898.
  • Titelseite
  • Impressum
  • Widmung
  • Inhaltsverzeichniß.
  • Werbung
  • Verzeichniß der Abbildungen.
  • Rothenberger Festungs-Idyll 1838.
  • Festungs-Idyll.
  • Festungsspuk.
  • Die Rothenberger Insassen.
  • Kirchweihe.
  • Ablösung.
  • Rothenberg aufgelassen.
  • Nachwort.
  • Rothenburger Geschichtsbilder.
  • Der Rotheberg als neuerbaute bayerische Festung.
  • Einband
  • Farbinformation

Volltext

s 
Noch summte es in den Kasernstuben wie ein Bienen— 
schwarm; es fehlte auch nicht an Bauernmädels, die hinstanden 
mit verweinten Mienen, wie es so schön in Redwitz's 
„Amaranth“ heißt, ihre bunten Tüchlein vollgestopft mit 
Würsten und Schmalznudeln, die sie als letzte Gabe ihren 
Schätzen mitgebracht; die Sonne sank immer tiefer, und es 
brach die Nacht herein. 
Mittlerweile wurde es auf der Bastion Amalie lebendig. 
Was zur Festung von deren Civilstand gehörte, hatte sich 
dort versammelt, auch die Aeltern; wir selbstverständlich Alle 
wehmüthig gestimmt, nebst ein paar Freundinnen, die bei 
Schwester Elise auf Besuch waren, dann die Herren Offiziere, 
die noch im Dienste waren. 
Unter Führung des Kadett-Korporal Vetter Carl zog 
die gesammte Festungsartilleriemannschaft, zwölf Köpfe hoch, 
auf an die Geschütze Thetis und Prokris, diese wurden nach 
altehrwürdiger Weise geladen mit, Rohrwischer, Kartuschen— 
einsatz, Kolbenstoß, Einsetzen der Stoppine in's Zündloch, 
Abreißen des Schutzpapiers von der Kapsel; der lange 
Bombardier Hildebrand trat vor mit dem Luntenstock, schlug 
die sprühende Lunte dreimal gegen den linken Arm, hieb auf 
und — dröhnend Schuß auf Schuß, die letzten Salut- und 
Abschiedssalven hallten über die tiefdunkle Ebene, aus welcher 
Schnaittachs Lichter heraufglänzen. Dann wurden beide 
Geschütze abgefahren, begleitet von der schluchzenden Menge 
bis zum Eingange des Fürstenweges, in dessen Hallen die 
Flammen der Geleitfackeln verschwammen. 
Noch eine Woche — und Alles, was seither auf der 
alten lieben Festung sich härmte, langweilte oder freute, war 
zerstoben, nur Korporal Lauppert von den Geschützen mit 12 
Mann blieb noch als letzte Salvaguardia des völlig entrüsteten 
Rothenbergs, der nun Zeit hatte, von seinen nicht armen 
Vergangenheiten zu träumen und als schlummernd Dornen⸗ 
röschen sich von Sage und Gestrüpp umspinnen zu lassen. 
Charakteristisch ist es, daß die sonst so zahlreichen großen 
behenden Ringelnattern mit dem Menschenvölklein auf immer 
aus Rothenberg's Bann auswanderten.
	        

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Knapp, Friedrich. Die Bergfestung Rothenberg. Stich.
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