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Hans Sachs

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Bibliografische Daten

fullscreen: Hans Sachs

Monografie

Persistenter Identifier:
06853711
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128095304
Titel:
Hans Sachs
Signatur:
Amb. 8. 1241
Autor:
Mayer, Karl August
Erscheinungsort:
Braunschweig
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Meistersinger
Drucke 19. Jahrhundert
Erscheinungsjahr:
1867
Umfang:
S. [241]-292
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Anmerkung:
Aus: Archiv für das Studium der neueren Sprachen, 40(1867), S. [241]-292

Kapitel

Titel:
[Text]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Meistersinger
Drucke 19. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hans Sachs
  • Einband
  • Titelseite
  • [Text]
  • Einband
  • Farbinformation

Volltext

290 
Hans Sachs. 
und stossen gegen die Thür, bis endlich die Wirthin zu dem 
Pfarrer läuft und mit Heftigkeit das Geld begehrt. Als Dieser 
sie aber schnöde abweist und sich über die vermeintliche Toll- 
heit ihres Mannes auslässt, kommt der Wirth, auf ihren Bericht, 
racheschnaubend mit einem Spiess auf den Pfarrhof gelaufen. 
In den Augen des Geistlichen liegt nun”die Verrücktheit des 
Mannes klar zu Tage. Nachdem er ihn vergeblich aufgefordert, 
die Waffe abzulegen, um den Exorciemus zu beginnen, erhebt 
er ein verzweifeltes Geschrei, in Folge dessen die Bauern zu- 
sammenlaufen, den Wirth, dem sie ohnedies wegen seiner Hab- 
gier gram sind, überwältigen und in seinem eigenen Keller im 
Backtrog festbinden, indess der geistliche Herr die feierlichste 
Beschwörung über ihn ergehen lässt. 
Mit 72 Jahren nahm der wackere Meister Abschied von 
dem Leser. Indem er der Last seines Alters gedenkt, sagt er 
in jener Summa all meiner Gedicht’ zum Schlusse: 
Darbei man wohl abnehmen mag, 
Dass der Spruch von Gedichten mein 
Gar wohl‘ mag mein Valete sein, 
Weil mich das Alter hart vezirt, 
Mich druckt, beschwert und carcerirt. 
Dass ich zur Ruh’ mich billig setz’ 
Und meine Gedichte lass’ zuletz 
Dem gutherzg’n gemeinen Mann; 
Mit Gottes Hülf’ sich besser’ darvon. 
Gott sei Lob, der mir send’t herab 
So mildiglich die Gottesgab’ 
Als einem ungelehrten Mann, 
Der weder Latein noch Griechisch kann. 
Dass mein Gedicht’ grün’, blüh’ und wachs’ 
Und viel Frucht bring’, das wünscht Hans Sachs. 
Seine Dichtergabe erlosch nun bald, und als er in den 
letzten Jahren auch des Gehörs verlustig ging, war sein Verkehr 
mit der Welt mehr und mehr abgeschnitten. Sein Schüler, der 
obenerwähnte Adam Puschmann, Schuster in Breslau, gibt in 
einem Gedichte ein rührendes Bild des Greisen, wie er, weiss 
und grau an Haupthaar und Bart wie eine Taube, von dicken 
Büchern umgeben, in seiner Stube gesessen sei und den Ein- 
tretenden, ohne zu sprechen, freundlich zugewinkt habe. Zwei 
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