Virtuelle Schatzkammer der Stadtbibliothek Nürnberg Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Die Zinnmalerinnen in Nürnberg und Fürth

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die Zinnmalerinnen in Nürnberg und Fürth

Monografie

Persistenter Identifier:
06852787
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128095345
Titel:
Die Zinnmalerinnen in Nürnberg und Fürth
Signatur:
Amb. 8. 1181
Autor:
Uhlfelder, Wilhelm
Erscheinungsort:
Leipzig
Herausgeber:
Duncker & Humblot
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert
Erscheinungsjahr:
1899
Umfang:
39 S.
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
eine wirtschaftliche Studie über Heimarbeit
Anmerkung:
Aus: Schriften des Vereins für Socialpolitik ; 84.1899
Exemplar Amb. 8. 1181: Uhlfelder, Wilhelm / Widmung: Autor / Datum 1899-07
Stadtbibliothek (Nürnberg) / Exemplar: Widmungsempfänger

Kapitel

Titel:
IV. Nachhaltige Wirkungen des Zinnmalens.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Zinnmalerinnen in Nürnberg und Fürth
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort.
  • Einleitung
  • I. Stellung der Heimarbeit in der Zinnfigurenindustrie.
  • II. Allgemeine Grundlagen der Heimarbeit in der Zinnfigurenindustrie.
  • III. Die Betriebsgestaltung im einzelnen.
  • IV. Nachhaltige Wirkungen des Zinnmalens.
  • V. Entwickungstendenz und Schluß.
  • Appendix
  • Impressum
  • Einband
  • Farbinformation

Volltext

33 
fommen, weldje die ganze Woche über nicht aus der dumpfen Stubenluft 
herausfommen, die ihre Mahlzeiten haftig verfchlingen, die nur felten ge- 
nügend ausfchlajen! Krankheitserfheinungen, die fpeciell bei Zinnmalerinnen 
jich zeigen und nit auch bei anderen Heimarbeiterinnen vorkommen Könnten, 
wurden nicht gefunden. Was die Bleivergiftung betrifft, fo kommt diefelbe 
bei Zinnmalerinnen fehr felten vor; denn bei der Arbeit entwickelt fih Fein 
Bleiftaub; auch die verwendeten Farben find nicht gifthaltig. Wenn der 
arößere Teil der Zinnmalerinnen über Verdauungsjtörung, Kopffhmerzen 
und Schwindel Magt, fo find diefe Krankheitserfcheinungen die Folaen des 
andauernden Sikenz und der Überanftrengung. 
Ale Zinnmalerinnen, mit ganz vereinzelten Nusnahmen, Hagen darüber, 
daß fie durch das Zinnmalen ihre Augen verdorben hätten und an Augen: 
[Hmerzen litten. Die Urfachen für diefes Verderben der Augen liegen in der 
Überblendung des Auges, das zu lange dem Glanze der Farben ausgefebt 
ift, vor allem aber in der Übermübdung des Auges infolge der überlangen 
Arbeitszeit! der Zinnmalerinnen, mozu no) kommt, daß die Frauen nachts 
meift bei fchlechter, ungenlügender Beleuchtung arbeiten !, 
An Ddiefer Stelle mögen einige Worte über die freimillige Kranken: 
verfiherung ber Heimarbeiterinnen Pla finden. Nur ein Heiner Teil der 
Binnmalerinnen ift gegen Krankheit verfidhert. Der Grund, weshalb die 
rauen nicht einer Kranfenkafje beitreten, ift bei denjenigen, welche fi in 
den fHlechteften Vermögensverhältnijjen befinden, der, daß fie infolge ihres 
ungleidmäßigen Einkommens Häufig ihren Beitrag zur Kaffe nicht zahlen 
fönnten. Cinen anderen Grund, der nicht nur für die Zinnmalerinnen, 
tondern für alle Heimarbeiter von Bedeutung ift, kann man fehr Häufig und 
gerade von den tüchtigjten Arbeiterinnen und den ordentlichften Hausfrauen 
hören. Sie fürchten nämlich den Krankenbefuch, der im Auftrage der Kranken- 
fafjen die al8 Irank Gemeldeten in deren Wohnungen auffucht. Sie fagen, 
23 fei ganz unmöglich, daß jemand, zumal eine Hausfrau, wenn er nicht fo 
franf fei, daß er das Bett nicht verlafjen Kfönne, im Haufe umhergehe, ohne 
eine feine Arbeit zu verrichten. Würde man aber von dem Krankenbefuche 
bei der Meinften Arbeit betroffen, fo aehe man der Morteile der Verficherung 
verluftia. 
Die Nachteile des Zinnmalens für die Arbeiterinnen, die nicht Körper- 
lie Schäden find. murden fhon im Laufe der Darfteluna aezeiat. Daß 
1 Mitteilungen des prakt. ANugenarzte8 Dr. v. Forfter in Nürnberg. Demfelben 
ei für feine gütigen Mitteilungen an diefer Stelle Dank gefaat. 
UAlfelber.
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer
TOC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Monografie

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Uhlfelder, Wilhelm. Die Zinnmalerinnen in Nürnberg Und Fürth. Duncker & Humblot.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel Gramm hat ein Kilogramm?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.