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Haushalts-Rechnungen Nürnberger Arbeiter

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Haushalts-Rechnungen Nürnberger Arbeiter

Monografie

Persistenter Identifier:
06695428
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128095550
Titel:
Haushalts-Rechnungen Nürnberger Arbeiter
Signatur:
Amb. 8. 1509
Autor:
Braun, Adolf
Erscheinungsort:
Nürnberg
Herausgeber:
Selbstverl. des Arbeiter-Sekretariats
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Norica
Erscheinungsjahr:
1901
Umfang:
XXXII, 109 S.
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Beitrag zur Aufhellung der Lebensverhältnisse des Nürnberger Proletariats
Anmerkung:
In Fraktur

Kapitel

Titel:
II. Die Ausgaben.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Norica

Kapitel

Titel:
Gewichtsmengen der Nahrungsmittel.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Norica

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Haushalts-Rechnungen Nürnberger Arbeiter
  • Einband
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • Druckfehler-Verzeichniß und Ergänzungen.
  • Einleitung.
  • I. Die Einnahmen.
  • II. Die Ausgaben.
  • Die Wohnung.
  • Beleuchtung und Heizung.
  • Ernährung.
  • Gewichtsmengen der Nahrungsmittel.
  • Bekleidung.
  • Reinigung.
  • Bildung und Erziehung.
  • Vergnügungen.
  • Ausgaben für Taback.
  • Vereine und Fürsorge.
  • Steuern.
  • Arzt und Medikamente.
  • Anschaffungen für den Haushalt.
  • Die übrigen Ausgaben.
  • Nachträge.
  • Die Ausgabenwirthschaft eines Arbeiters mit ortsüblichen Taglöhnen.
  • Einband
  • Farbinformation

Volltext

70 
Wurstwaaren, die von den Arbeitern nie nach Gewichtsmengen, sondern nach 
Pfennigen gekauft werden; es wird um 15 Pfg. Pressack, um 10 Pfg. Leber 
wurst und nicht ein fünftel oder ein viertel Pfund gekauft. All' diese Schwierig⸗ 
keiten, zu denen noch die der Feststellung des in Gasthäusern Genossenem nach 
dem Gewichte kommt, haben zur Folge, daß eine Feststellung der Gewichtsmengen 
der im Arbeiterhaushalte konsumirten Waaren erschwert wird, was auch charakte⸗ 
ristisch für die Lebenshaltung unserer Arbeiter ist. Hieraus geht die weitere 
Unmöglichkeit hervor, die physiologische Bilanz des Arbeiterhaushaltes zu berechnen, 
d. h. auf Grund der Nahrungsmittelzusammensetzung festzustellen, ob bezw. inwie— 
weit die verbrauchten Nahrungsmittel genügen, um die von der Gesundheitslehre 
geforderte Zufuhr von Eiweißen, Kohlenhydraten, Fetten ꝛc. zu garantiren. 
Für eine Reihe von Nahrungsmitteln, nirgends aber für alle, und für einen 
Theil der von uns geschilderten Familien ist aber eine Feststellung dieser Art 
doch möglich. Soweit unser Material hierzu verwendbar ist, seien die Daten hier 
verarbeitet. Es kamen im Durchschnitte der Familien 
Ninddeis Dchworneheitch 8 
79,733 28,238 290 
50,744 15356 —* 
29,037 577 RP 
74, 456 
2,575 
36,567 
18,100 45 
19,125 35,750 
58,928 20.491 
Zusammen 
Hammelfleisch Fleisch 
Kgr. Kgr. 
30 116,666 
29 77838 
50 40,674 
31 t12,187 
300 74675 
17 70,542 
„500 68,950 
„150 7,550 96,575 
9.430 2,684 91.,534 
auf die zweiköpfige 
dreiköpfige 
vierköpfige 
fünfköpfige 
sechsköpfige 
siebenköpfige 
achtköpfige 
zehnköpfige 
Durchschnitt 
Es kamen somit im Durchschnitte auf die Arbeiterfamilie pro Tag nicht 
ganz 251 Gramm, also ein halbes Pfund Fleisch. Blos die zwei—, fünf- und 
zehnköpfigen Familien haben diesen Durchschnitt überschritten, die anderen blieben 
alle, einzelne sehr weit unter diesem Durchschnitte, bei den vierköpfigen Familien 
kamen sogar im Tage nur 111 Gramm auf den Tisch, demnach nicht einmal die 
Hälfte dieses Durchschnittes, der wieder weit zurückbleibt hinter dem, was als 
Fleischkonsum für eine Familie als wünschenswerth zu bezeichnen wäre. Auf den 
Kopf kommen da noch nicht 28 Gramm Fleisch im Tage, bei der achtköpfigen 
Familie kommt pro Tag 189 Gramm Fleisch, was pro Kopf aber nur ca. 28 2 
Gramm ausmacht. Bei den zweiköpfigen Familien, wo der Fleischkonsum ver— 
hältnißmäßig am bedeutendsten war, kamen pro Familie nicht ganz 830 Gramm, 
somit auf den Kopf noch nicht 160 Gramm Fleisch und bei dem Durchschnitte 
aus den Zahlen für die fünfköpfigen Familien, die den zweithöchsten Fleischkonsum 
hatten, kamen auf den Tag 807 1,, Gramm Fleisch fuͤr die ganze Familie und 
etwas über 61 Gramm auf den Kopf. In bürgerlichen Familien rechnet man 
dagegen auf den Kopf des Familienmitgliedes /, Pfund oder 250 Gramm Fleisch. 
Bedenkt man nun, daß unsere Haushaltungen überhaupt und ganz insbesondere 
diejenigen, für die sich Gewichtsberechnungen anstellen lassen, Einkommen weit 
über den Durchschnitt der Nürnberger Proletarier haben, so kann man auf den 
Fleischkonsum bei der durchschnitichen Nürnberger Vroletarierfamilie einen Rück 
schluß machen. 
Beim Rindfleisch haben blos die zwei- und fünfköpfigen Familien einen 
Konsum über dem Durchschnitt, beim Schweinefleisch wieder die zweiköpfigen, am 
meisten die zehnköpfigen, dann die sechs- und siebenköpfigen Familien, beim Kalb—
	        

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