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Grübel's Gedichte in Nürnberger Mundart

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Bibliografische Daten

fullscreen: Grübel's Gedichte in Nürnberger Mundart

Monografie

Persistenter Identifier:
06661792
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128095616
Titel:
Grübel's Gedichte in Nürnberger Mundart
Signatur:
Amb. 8. 1551
Autor:
Grübel, Konrad
Bearbeiter / Herausgeber:
Hartmann, Franz
Erscheinungsort:
München
Herausgeber:
Verl. Bibliogr.-Artist. Inst.
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Belletristik / Mundart
Drucke 19. Jahrhundert
Erscheinungsjahr:
1881
Umfang:
XI, 181 S.
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Gedichte in Nürnberger Mundart
Untertitel:
mit Wörterbuch
Anmerkung:
In Fraktur

Vorwort

Titel:
Vorwort.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Vorwort
Sammlung:
Belletristik / Mundart
Drucke 19. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Grübel's Gedichte in Nürnberger Mundart
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • [Gedichte]
  • Wörterbuch.
  • Impressum
  • Einband
  • Farbinformation

Volltext

V 
gekommen. Er wurde geboren im Jahre 1736 am 3. Juni. 
Sein Vater war ein wohlangesehener Mann, Flaschnermei— 
ster und Harnischmacher, seine Mutter eine Jägerstochter 
aus dem baperischen Rezatkreise. Die Schulbildung, die der 
junge Grübel genoß, war der Feit und den Verhältnissen 
angemessen eine ziemlich dürftige; allein der strebsame 
junge Mann hat in späteren Jahren alle fühlbaren Lücken 
seines Wissens so gut als möglich durch Privatfleiß aus— 
gefüllt. Nachdem er die Schule verlassen hatte, trat er 
bei seinem Vater in die Lehre, arbeitete brav und redlich 
und trieb in seinen Mußestunden außer ZFeichnen, welches 
zu seinem Berufe gehörte, verschiedene musikalische Cieb— 
habereien; auch beschäftigte er sich viel mit Lektüre, sowohl 
heitern als ernsten Inhalts. Zu Ostern 1753 wurde er 
mit allen Feierlichkeiten der damaligen Zeit zum Gesellen 
gesprochen, 1761 ward er Meister. Lange gehörte er dem 
ehrenwerthen Stande der Junggesellen an, erst im sieben— 
unddreißigsten Lebensjahre ging er den Ehebund ein mit 
der Tochter Anna Maria des Kirchners Giebel zu St. 
Sebald. Diese Ehe, der neun Kinder entsprossen, war eine 
sehr glückliche und zufriedene. Zwei Ehrenstellen wurden 
Grübel im LCaufe seines Lebens von seinen Mitbürgern 
verliehen; zuerst 1784 ward er von seinen Zunftgenossen 
zum „Geschwornen“ (Obermeister) erwählt, dann 1807 
übertrug ihm die Gemeinde die Würde eines „Gassen— 
hauptmanns“ (Bezirksvorstehers). So floß das Leben 
des guten und rechtschaffenen Mannes gleich einem stillen 
Strom dahin. Hhäuslicher Kummer und kleine Leiden 
wurden ihm so wenig erspart als jedem andern Sterb— 
lichen, aber von bedeutenderen Unglücksfällen blieb er 
glücklich verschont. Die Domnerschläge des furchtbaren 
Revolutionsgewitters, das sich damals jenseits des Rheines 
entlud, widerhallten nur dumpf an den Mauern der alten 
Degnitzstadt. 
Sso konnte sich auch die Muse des Meisters unter
	        

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Grübel, Konrad, and Franz Hartmann. Grübel’s Gedichte in Nürnberger Mundart. Verl. Bibliogr.-Artist. Inst.
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