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1828-1833 (1. Band)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: 1828-1833 (1. Band)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
06492613
Titel:
Kaspar Hauser
Autor:
Linde, Antonius van der
Erscheinungsort:
Wiesbaden
Nürnberg
Herausgeber:
Limbarth
Stadtbibliothek Nürnberg
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
eine neugeschichtliche Legende

Band

Persistenter Identifier:
06492614
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128101310
Titel:
1828-1833
Signatur:
Amb. 8. 1148(1)
Bandzählung:
1. Band
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert
Erscheinungsjahr:
1887
Umfang:
VIII, 408 S.
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
eine neugeschichtliche Legende
Anmerkung:
In Fraktur

Kapitel

Titel:
Erstes Buch. Das Wunderkind Kaspar.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert

Kapitel

Titel:
IV. Hauser und Hahnemann.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kaspar Hauser
  • 1828-1833 (1. Band)
  • Einband
  • Spiegel
  • Impressum
  • Titelseite
  • Chronologie.
  • Widmung
  • Illustration: Kaspar Hauser [Porträt]
  • Vorwort.
  • Erstes Buch. Das Wunderkind Kaspar.
  • I. Am 26. Mai 1828.
  • II. Auf dem Luginsland.
  • III. Wunder und Ideale.
  • IV. Hauser und Hahnemann.
  • V. Kaspar Hausers Verstellung und Verlogenheit.
  • VI. Der schwarze Mann.
  • VII. Polizeirat Merker.
  • Zweites Buch. Baron Kaspar.
  • Inhalt.
  • Einband
  • Farbinformation

Volltext

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Ein Stöpsel thut's auch. 
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würznelken, Pfeffer, Citrone, Zwiebel und andere Zuthaten. Er spürte 
gleichwohl nichts Schlimmes davon, so sehr war damals seine Empfindlich— 
keit gemindert. 
Nach Verschwinden der letzten physisch krankhaften Empfindung besserte 
sich sein geistiger Zustand in Hinsicht der Befähigung und Leichtigkeit des 
Denkens fortwährend, sodaß er sich an jedem Tag mit Bestimmtheit um 
einiges besser als am vorigen fühlte, bis zum 16. Mai, wo ihn ein neuer 
Unfall niederwarf.“ 
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Dieser neue Unfall war wirklich grauenerregend; denn Kaspar 
bekam vom „eingezogenen Geruche eines Firnisses, womit irgendwo 
außer der Wohnung etwas bestrichen wurde.“ Krampfhusten. Da— 
gegen wurde ihm Ipecacuanha zu riechen gegeben. Er ging langsam 
auf das Streukügelchen zu und sah es ungefähr 2 Schritte weit. 
Am 23. Mai verließ er das Bett. 
Im Juni aber kehrten frühere Krankheitssymptome wieder, und 
so begann am 16. das Riechen an Sepia, sogleich „wird ein Psora— 
symptom getilgt.“ Am 1. Tage bloß gegen 30 Symptome (Durst, 
Schwindel, mattes Reden, schwankender Gang, Frostschauder, starkes 
Schütteln, u. s. w.), aber zweimal ffnung, die „erste härter als ge— 
wöhnlich, die zweite weich,“ wie vom Großlama in Tibet. Bis 
zum 10. Tage aber „gedieh die Besserung täglich um einen fühl— 
baren Schritt weiter,“ die glückliche Nachwirkung davon, daß Kaspar 
am 16. Juni „an dem trockenen Stöpsel eines Gläschens gerochen 
hatte, worin ein mit Decillionverdünnung befeuchtetes Streukügelchen 
hefindlich war!“ 
„Am 18. Juli 1829 stieß sich Hauser, indem er sich zurück— 
lehnen wollte, den Hüftknochen der rechten Seite an der Schneide 
eines Fenstergesimses an. Er fühlte von der Stelle, an der er sich 
gestoßen hatte, einen Schmerz den Rücken hinauf bis zum Genick, 
dann einen Riß im linken Auge (auffallend zeigte sich hier wieder 
die linke Seite als die ergriffene), mit Hitze im ganzen 
Körper“ u. s. w. Gegen Abend des 3. Tages erhielt er Arnika 
zum Riechen, d. h. er roch eine Spanne weit am Stöpsel, 
am 20. Juli begann bestimmte Besserung.
	        

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1828-1833. 1887.
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