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Nürnbergs Bedeutung für die politische und kulturgeschichtliche Entwickelung Deutschlands im 14. und 15. Jahrhundert

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Nürnbergs Bedeutung für die politische und kulturgeschichtliche Entwickelung Deutschlands im 14. und 15. Jahrhundert

Monografie

Persistenter Identifier:
06461982
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128101248
Titel:
Nürnbergs Bedeutung für die politische und kulturgeschichtliche Entwickelung Deutschlands im 14. und 15. Jahrhundert
Signatur:
Amb. 8. 1450
Autor:
Gabler, Otto
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Rauh
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Norica
Erscheinungsjahr:
1860
Umfang:
35 S.
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
Vortrag auf Veranlassung des Berliner Hülfsvereins des Germanischen Museums in Nürnberg am 15. Februar 1860 gehalten
Anmerkung:
In Fraktur
Weitere Beschreibungen:
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10373460-5

Vortrag

Titel:
[Vortrag]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Vortrag
Sammlung:
Norica

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Nürnbergs Bedeutung für die politische und kulturgeschichtliche Entwickelung Deutschlands im 14. und 15. Jahrhundert
  • Einband
  • Titelseite
  • [Vortrag]
  • Impressum
  • Die Sprüche der Gewerbe in Nürnberg bei Ueberreichung ihrer Hausgeschenke auf der Kgl. Burg an Se. Maj. Maximilian II. König von Bayern
  • Ordnung des Festzuges
  • Das Grosse Deutsche Sängerfest in Nürnberg.
  • [Text]
  • Erste Abtheilung.
  • Zweite Abtheilung
  • Zweiter Festtag. (Montag, den 22. Juli.)
  • Zweite Abtheilung
  • Dritter Festtag (Dienstag, den 23. Juli.)
  • Texte zu den Gesammt-Vorträgen bei dem Deutschen Sängerfeste in Nürnberg 1861, II. Haupt-Aufführung
  • Titelseite
  • Erste Abtheilung.
  • Zweite Abtheilung
  • Vorträge bei der Festfeier des literarischen Vereins im Rathaussaale zu Nürnberg gehalten am Vorabende von Schillers hundertjährigem Geburtstage den 9. November 1859
  • [Vorwort]
  • Programm.
  • Huldigungsgedicht von Julius Merz
  • Festrede von J. L. Hoffmann.
  • Schiller, ein Mann und Vorbild; von Joseph Rank
  • Schlußgedicht von J. Priem.
  • Impressum
  • Närrische Protokolle über die Sitzungen des ersten Nürnberger Carneval-Vereins vom 24. Januar bis 21. Februar 1860
  • Vorrede.
  • Eröffnungsrede der ersten Sitzung des in Nürnberg neu constituirten Carneval-Vereins. Am 24. Januar 1860.
  • Protokoll der ersten Sitzung des in Nürnberg neu gegründeten Carneval-Vereins, am 24. Januar 1860. Im kleinen Saale des goldenen Adlers.
  • Protokoll der zweiten Sitzung des Nürnberger Carneval-Vereins, am 31. Januar 1860. Im großen Saale des goldenen Adlers.
  • Protokoll der dritten Sitzung des Nürnberger Carneval-Vereins mit Damen, unter dem vielversprechenden , ansprechenden Titel: Kaffé-Kränzla. Am 5. Februar 1860. Im großen "Adler-Saal".
  • Protokoll der vierten Sitzung des Nürnberger Carneval-Vereins, den 7. Februar 1860. Im großen Saale des goldenen Adlers.
  • Protokoll der fünften Sitzung des Nürnberger Carneval-Vereins, am 13. Februar 1860. Im großen Saale des goldenen Adlers. Verlesen. in Muggenhof.
  • Eröffnungs-Rede der kleinen Sitzung, am 18. Februar, im Theater.
  • Protokoll der sechsten Sitzung des Nürnberger Carneval-Vereins mit Damen, unter dem angenehmen Titel: Damen-Versammlung. Am 20. Februar 1860.
  • Große Kappenfahrt und Protokoll der siebten und letzten Sitzung des Nürnberger Carneval-Vereins, am Fasching-Dienstag den 21. Februar 1860. In Muggenhof, unter dem bedeutungsvollen Titel: General-Versammlung.
  • Einband
  • Farbinformation

Volltext

4 
den Herren gegenüuͤber eine kräftige Stellung einnehmen, vermoͤge 
deren sie schon unter Conrad II., dem ersten Könige der frän— 
kischen oder salischen Dynastie eine gleiche Existenz und Anerken— 
nung als die Krieger errangen und dann den siebenten Heerschild 
bildeten. Das Streben der fraͤnkischen Kaiser, von welchen 
Heinrich III. durch klaren scharfen Verstand und unerschuͤtterliche 
Energie des Willens am meisten hervorleuchtet, war besonders 
auf die Herstellung einer kräftigen Alleinherrschaft und die alleinige 
Geltung der Kaiserlichen Autorität gerichtet, welche über jeder 
weltlichen und geistlichen Macht stehen sollte. Daher waren sie 
neben den dadurch hervorgerufenen Streitigkeiten mit der Kirche 
hauptsaͤchlich bemuͤht, die Herzoge und Grafen in ihre ursprüng— 
liche Stellung als bloße Reichsbeamte zurückzuweisen und in 
diesem Kampfe erkannten ste gar bald die wirksame Unterstuͤtzung, 
welche das in den Städten sich herausbildende Element ihnen 
gewähren mußte und suchten daher auf jede Weise das Empor— 
kommen derselben zu fördern. 
Die Städte ihrerseits in dem Bestreben, sich von den Herren, 
auf deren Grund und Boden sie angelegt waren, immer unab— 
hängiger zu machen und in der Erkenntniß, daß site dies nur 
durch die Unterstuͤtzung des Reichsoberhauptes vermochten, waren 
dieserhalb stets bereit, für die Befestigung der Reichsgewalt und 
die darauf abzielenden Kaiserlichen Absichten einzutreten. Wenn 
nun auch, als in der Folge die Landeshoheit sich gleichwohl 
immer mehr herausbildete, viele Städte den Herzogen, Grafen 
und Bischöfen unterlagen, so vermochten doch viele andere und 
namentlich die größeren und reicheren unter ihnen theils durch 
Kaiserliche Eremtionen, theils durch Loskaufung oder durch den 
Untergang einzelner herzoglicher und gräflicher Familien sich unter 
das Reich zu ziehen und sich gleich denjenigen, welche urspruͤnglich 
auf Königlichen Kammerguͤtern errichtet waren, als Reichsstädte 
zu erhalten. Das Lebensprincip derselben war somit die Aufrecht— 
erhaltung der Kaiserlichen Macht und Wuͤrde, des Friedens, ohne 
welchen städtisches Wesen überhaupt nicht gedeihen kann, der
	        

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