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Die Reception des Humanismus in Nürnberg

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Bibliografische Daten

fullscreen: Die Reception des Humanismus in Nürnberg

Monografie

Persistenter Identifier:
06273039
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128095458
Titel:
Die Reception des Humanismus in Nürnberg
Signatur:
Amb. 8. 1428
Autor:
Herrmann, Max
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Weidmann
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert
Erscheinungsjahr:
1898
Umfang:
119 S.
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Klöster, Büchereien, Schulen.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Reception des Humanismus in Nürnberg
  • Farbinformation
  • Einband
  • Titelseite
  • Widmung
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Gregor Heimburg und sein Keis.
  • Italienische Studenten. Hermann Schedel.
  • Regiomontanus.
  • Juristische "Reformation".
  • Klöster, Büchereien, Schulen.
  • Sodalitas Celtica.
  • Nachträge.
  • Namenverzeichnis.
  • Impressum
  • Einband

Volltext

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patrizischen Rat offenbar der alte Gedanke vor, dass solche 
Dinge doch eigentlich zu staatsgefährlich wären, als dass 
sie verbreitet werden dürften. 
Immerhin ist aber durch Meisterlin der Bann gebrochen, 
der hinsichtlich des Anschlusses an die neue Bildung die 
Nürnberger Geistlichkeit so lange gefangen gehalten hatte, 
immerhin ist durch die Vermittlung eines Nürnberger 
Patriziers eine Verbindung zwischen einem solchen huma- 
nistischen Theologen und dem humanismusfeindlichen Rat 
angebahnt worden. Das ‘gleiche Verhältnis tritt uns in der 
nämlichen Zeit bei einer zweiten Persönlichkeit noch ein- 
mal entgegen; der Vermittler aber ist diesmal nicht Sebald 
Schreyer, sondern Hans Tucher, und wie Tucher dem 
Schreyer doch wohl geistig nicht gewachsen ist, so nimmt 
auch sein Schützling unser Interesse minder in Anspruch 
als der von Schreyer herangezogene Meisterlin. Ein Nicht- 
Nürnberger ist es wiederum: Stephan Fridolin, gebürtig 
aus dem schwäbischen Städtchen Winnenden, Lesemeister 
5ei den Minoriten und Prediger am Frauenkloster St. Clara.!) 
Dieser Fridolin überwies. im Jahre 1486 eine Sammlung 
antiker Münzen, die er von einem Mainzer Geistlichen be- 
kommen hatte, dem Rat als Geschenk und dazu eine 
selbstverfasste handschriftliche Abhandlung ‘von den Kaiser- 
angesichten’. Offenbar hat Tucher die Schenkung ver- 
mittelt, denn er lässt die Münzen durch Albrecht Dürers 
Vater und andere Meister vergolden und versilbern, er lässt 
— ebenfalls auf Stadtkosten — eine amtliche Abschrift 
der Abhandlung anfertigen, die jüngst von Joachimsohn 
herausgegeben worden ist’), und zwar unter dem Namen 
‘Hans "Tuchers Buch von den Kaiserangesichten’, obwohl 
1) Uber ihn N, Paulus: HPBIL 113, S. 465. (nur über den 
Theologen); Joachimsohn: MHVNürnberg 11, S. 12, 
9) ibid. S. 25—86.
	        

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Herrmann, Max. Die Reception Des Humanismus in Nürnberg. Weidmann.
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