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Die Burg zu Nürnberg

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die Burg zu Nürnberg

Monografie

Persistenter Identifier:
06195713
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128095422
Titel:
Die Burg zu Nürnberg
Signatur:
Amb. 8. 1387
Autor:
Mummenhoff, Ernst
Erscheinungsort:
Nürnberg
Herausgeber:
Schragsche Verlagsbuchhandlung
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Stadtführer
Drucke 19. Jahrhundert
Erscheinungsjahr:
1896
Umfang:
87 S.
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
geschichtlicher Führer für Einheimische und Fremde

Kapitel

Titel:
[Text]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Stadtführer
Drucke 19. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Burg zu Nürnberg
  • Einband
  • Titelseite
  • Impressum
  • Vorwort.
  • [Text]
  • Illustration: Die Abbildung ist nach der Ansicht der Burg aus dem Wolgemut-Pleidenwurfschen Stadtbild in Hartmann Schedels Chronik wiedergegeben.
  • Illustration: Kaiserburg
  • Illustration: Altnürnberg - Fünfeckiger Turm - mit Kaiserstallung und Luginsland.
  • Illustration: Burgamtsmannswohnung, Eingangsthor zur Freiung, Sinwellturm, im Hintergrund die Kaiserburg.
  • Illustration: Sinwell- oder Vestnerturm.
  • Illustration: Heiden- oder Margarethenturm.
  • Illustration: Margarethenkapelle.
  • Illustration: Kaiserkapelle.
  • Illustration: Hof der Kaiserburg mit der Kunigundenlinde.
  • Einband
  • Farbinformation

Volltext

fand „ein großer Tanz unter der großen Linden“ statt, 
wie Albrecht Dürer in seiner Familienchronik berichtet. 
Als der beim Volke beliebte Kaiser Friedrich III. 1487 
längere Zeit in Nürnberg weilte, zogen in der Kreuzwoche 
‘20.—26. Mai) die deutschen Schreibmeister oder, wie wir 
sagen, Schullehrer, „mit ihren Lehrknaben und Lehrmaidlein, 
auch desgleichen die Lehrfrauen mit ihren Maidlein und 
Knäblein auf die Vesten zu Nürnberg in die Burg ins 
Käppelein mit ihrem deutschen Gesang und sungen um die 
Linden. Und da sah Kaiser Fridrich aus seinem neuen 
Stüblein neben der Kapelle und warf seinem Ausgeber 
Güldein herab. Der ersten Rotte hieß er geben 2 Güldein,“ 
anderen einen und dann wieder zwei, je nachdem die 
Rotten groß waren. Doch war die Freude der Kinder von 
keiner langen Dauer, denn der Rat ließ die Gulden von 
den Schreibmeistern und Lehrfrauen alle wieder einfordern. 
Die Thorhalle, die, im gotischen Stile erbaut, sich 
bis an das Stiegenhaus im Hof erstreckt, stammt erst 'aus 
dem Jahre 1833. Die Treppe, deren Geländer in den 
Füllungen Holzschnitzereien aus dem 16. Jahrhundert ent- 
halten, stand ehemals in der Nordwestecke des Hofes und 
wurde in dem eben genannten Jahre an ihre jetzige Stelle 
versetzt. Der Anbau, auf dem ein Teil des Stiegenhauses 
ruht, gehört nach der angebrachten Tahreszahl dem Tahre 
1560 an. 
Rechts vom Eingang unter der Gallerie in einer Nische 
das Standbild des 1637 verstorbenen kurfürstlich sächsischen 
Rats und Gesandten beim Kurfürstentag zu Regensburg, 
Johannes von Blansdorf*), Es stand vormals in der 1807 
*) Blansdorf und nicht Glansdorf, wie alle neueren Führer wollen, 
heißt er. Der Sockel mit der Inschrift ist nicht mehr vorhanden. 
Nach Murr, Vornehmste Merkwürdigkeiten, 2. Aufl., S. 76, Würfel 
Diptycha, Dominicaner- oder Predigerkloster (1759) und einem älteren 
Manuskript in der Stadtbibliothek lautete die Inschrift wie folgt: 
D. O. Portio mea Christus. M. S. Johanni a Blansdorf, Corbiti 
et Ebersdorfi Toparchae Sereniss. Sax, Elect. Consiliario et ad Comitia 
VII virilia +) Ratisbonam Legato. Viro Religione. Prudentia. Candore., 
+) Die Vorlagen haben uiralia.
	        

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Mummenhoff, Ernst. Die Burg Zu Nürnberg. Schragsche Verlagsbuchhandlung.
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