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Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit

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Bibliografische Daten

fullscreen: Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit

Monografie

Persistenter Identifier:
06194298
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128095406
Titel:
Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit
Signatur:
Amb. 8. 1372
Autor:
Priem, Johann Paul
Bearbeiter / Herausgeber:
Reicke, Emil
Erscheinungsort:
Nürnberg
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert
Erscheinungsjahr:
1895
Umfang:
936 S.
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Anmerkung:
Aus: General-Anzeiger und Korrespondent von und für Deutschland, Beil. in Forts., 117 Bogen
In Fraktur

Kapitel

Titel:
[Text]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit
  • Einband
  • Titelseite
  • [Text]
  • Einband
  • Farbinformation

Volltext

Wenn wir uns hier des Ausdrucks „Sage“ bedienen, so dürfen 
wir uns darunter keine ursprüngliche, im Volke entstandene, durch münd⸗ 
liche Überlieferung weiterfortgepflanzte und auf diese Weise weitaus⸗ 
gebildete Sage vorstellen, wie sie uns etwa in den Heldenliedern von 
Dietrich von Bern und den Burgunderkönigen erhalten ist. Diese, als 
echte Volkssage, hat sich trotz aller wunderbaren Zuthaten doch manche 
Züge wirklicher historischer Begebenheiten bewahrt. Die Sage von 
Nürnbergs ältester Vergangenheit dagegen ist gelehrten Ursprungs, ohne 
die geringsten Beziehungen zu einer etwa im Volksmunde fortgepflanz⸗ 
ten Tradition. Daher ist sie auch so dürftig und ohne Poesie. Wunder— 
bares, geradezu unmögliches berichtet sie kaum. Sie erzählt nichts, 
das sich nicht unter den nötigen Voraussetzungen ganz gut so hätte 
zutragen können, nur daß wir eben durch zahlreiche beglaubigte 
geschichtliche Zeugnisse in die Lage versetzt sind, ihre Angaben als un⸗ 
historisch zu verwerfen. Der Mönch in stiller Klosterzelle, im Mittel⸗ 
alter fast ausschließlich im Besitz der gelehrten Bildung und somit auch 
fast der alleinige Vertreter der Geschichtschreibung, hier und da auch 
ein gelehrter Stadtschreiber oder Kanzlist, erdachte sich diese Histörchen, 
sei's daß ihm eine zufällige Ahnlichkeit in den Namen auffiel, sei's 
daß er sich den Ursprung irgend eines Gebäudes, eines Kunstwerks, 
eines Brauchs, einer Sitte nicht anders erklären konnte. Sehr häufig 
gaben Nationaleitelkeit und Geschlechterstolz, noch öfter die Erwartung, 
von der gefeierten Person mit reichem Lohne bedacht zu werden, zu 
bewußten Fälschungen Anlaß. Hatten sich diese historischen Legenden 
aber einmal Eingang zu verschaffen gewußt, so war es schwer, selbst 
in den Kreisen der Gelehrten, sie wieder auszurotten und erst der 
neueren kritischen Geschichtsforschung, die für Nürnberg wenigstens nicht 
früher als etwa um die Mitte des vorigen Jahrhunderts beginnt, war 
es vorbehalten, hier reinen Tisch zu machen und die Spreu, das gelehrte 
Fabelwerk von dem reinen Weizen der historischen Erkenntnis zu sondern. 
Doch hören wir was uns die alten Chroniken erzählen. 
Danach soll Nürnberg zur Zeit der römischen Heerzüge gegen die 
Deutschen entstanden sein, und zwar dadurch, daß der römische Feld— 
herr Tiberius Claudius Nero, der nachmalige Kaiser Tiberius (nach 
andern sein Bruder Drusus Nero), der mit seinem Heerhaufen gegen 
Thüringen zog, an der Stelle des heutigen Nürnbergs ein Lager auf⸗ 
schlug, in dessen Mitte er auf einem, aus der sandigen Ebene sich 
erhebenden Felsen einen Wartturm erbaute. Durch das römische Lager 
angelockt, hätten sich in seinem Umkreise Waffenschmiede und andere 
Gewerbsleute, Händler u. dgl. m. angefiedelt, und so habe sich nach 
und nach ein Ort gebildet, der den Namen Neronesberg erhielt und 
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