Virtuelle Schatzkammer der Stadtbibliothek Nürnberg Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit

Monografie

Persistenter Identifier:
06194298
URN:
urn:nbn:de:bvb:75-20221128095406
Titel:
Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit
Signatur:
Amb. 8. 1372
Autor:
Priem, Johann Paul
Bearbeiter / Herausgeber:
Reicke, Emil
Erscheinungsort:
Nürnberg
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert
Erscheinungsjahr:
1895
Umfang:
936 S.
Copyright:
Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
Sprache:
Deutsch
Anmerkung:
Aus: General-Anzeiger und Korrespondent von und für Deutschland, Beil. in Forts., 117 Bogen
In Fraktur

Kapitel

Titel:
[Text]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Norica
Drucke 19. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte der Stadt Nürnberg von dem ersten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens bis auf die neueste Zeit
  • Einband
  • Titelseite
  • [Text]
  • Einband
  • Farbinformation

Volltext

— AAM. — 
vor der Niederlassung der Menschen hier ausgesehen haben mag. Nicht 
ohne Grund auch wird die Stelle, wo später das Augustinerkloster 
stand, den Namen „Fröschau“, der Maxplatz den Namen „Rosenwiese“ 
getragen haben. Noch heute erinnern uns Namen wie „Füll“, wie 
„Ober- und Unterwöhrdstraße“ (letztere freilich auf dem erst später 
angebauten südlichen Pegnitzufer) daran, daß Aufschüttungen des 
sumpfigen Bodens stattfinden mußten. Nach einer alten Tradition 
steht auch noch der südliche Turm der Sebalduskirche auf Pfählen und 
im sechzehnten Jahrhundert stieß man in der Nähe bei den Grund— 
arbeiten zu Privatbauten auf so bodenlosen Morast, daß man sich 
trotz tiefen Grabens gezwungen sah, die Häuser wiederum auf Pfähle 
zu stellen.) Aber naturgemäß blieb man bei der ersten Ansiedlung in 
der Nähe der Burg. Mit Recht wohl ist darauf hingewiesen worden, daß 
die der Burg zunächst gelegenen Straßen die Namen Söldners-, Schmied—⸗ 
und Krämergasse führen. Denn der Söldner bedurfte man in jenen 
kriegerischen Zeiten zunächst, der Kriegsmann konnte des Schmieds, zu— 
mal des Waffenschmieds, nicht entbehren und bald kam auch der Krämer, 
um mit seinen aus fernen Ländern eingehandelten Waren die beschei— 
denen Bedürfnisse einer noch recht ursprünglichen Kultur zu befriedigen. 
In dieser Weise etwa werden wir uns die ersten Anfänge der 
Stadt zu denken haben. 
Wer aber waren denn die ersten Ansiedler auf Nürnbergs Boden? 
Welchem dentschen Stamme gehörten sie an oder waren es vielleicht 
gar keine Deutscheẽ 
Aeneas Silvius, der nachmalige Papst Pius II. ein berühmter 
humanistischer Schriftsteller des fünfzehnten Jahrhunderts, erzählt uns: 
„Von Nürnberg ist es zweifelhaft, ob es zu Bayern oder Franken 
gehöre, wenn auch der Name der Stadt (Norikerberg) auf Bayern (das 
damals wenigstens als ein Teil des Alten Noricum betrachtet wurde) 
hindeutet. Sie selbst, die Nürnberger, wollen weder Franken noch 
Bayern sein, sondern ein drittes, allein für sich bestehendes Geschlecht.“ 
Und Thatsache ist es, daß der Nürnberger heute noch durch seine eigen— 
tümliche Sprache, früher auch noch mehr durch Sitten und Gebränche 
von dem Bayern sowohl wie von dem echten Franken, d. h. dem An— 
wohner der Ufer des Rheins und Mains wesentlich verschitden ist. 
Sein Dialekt aber gilt nach den besten Kennern der Mundarten des 
jetzigen Königreichs Bayern für einen Zweig des Oberpfälzischen und 
insbesondere des Sulzbacher Idioms, der sich in Abstufungen den Lauf 
der Pegnitz entlang bis nach Fürth hinzieht 
Siehe Mummenhoff a. a. O. S. 8.
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer
TOC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Monografie

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Priem, Johann Paul, and Emil Reicke. Geschichte Der Stadt Nürnberg von Dem Ersten Urkundlichen Nachweis Ihres Bestehens Bis Auf Die Neueste Zeit.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.